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Hufrehe PDF Drucken E-Mail
Die Hufrehe ist eine Störung der Blutzirkulation im Bereich der Huflederhaut bei Pferden. Sie kann mehrere Ursachen haben.

Wenn die Hufrehe nach langen Stallphasen oder dem Ruhigstellen des gegenüberliegenden Beines auftritt, spricht man von Belastungsrehe. Diese kann aber auch nach langem Laufen auf hartem Untergrund oder nach Überlastung eines Hufes auftreten.

Am weitesten verbreitet ist die Rehe, die durch falsche Ernährung ausgelöst und deshalb als Futterrehe bezeichnet wird. Wird dem Tier zuviel Getreide gefüttert, kann es zu Stoffwechselstörungen kommen. Diese lösen dann die Hufrehe aus.

Auch die Geburtsrehe ist keine Seltenheit. Hier kommt es aufgrund des Zurückbleibens von Kleinstteilen der Nachgeburt oder der Nabelschnur in der Gebärmutter zu einer bakteriellen Zersetzung und der Aufnahme von Giftstoffen in die Blutbahn.

Die Vergiftungsrehe kann durch die Aufnahme giftiger Pflanzen und Schimmelpilze oder einen Schlangenbiss hervorgerufen werden. Doch auch Impfungen und Wurmkuren können Auslöser dieser Hufrehe sein.

Bei der Verwendung von Cortisonpräparaten kann es zudem zu einer Medikamentenrehe kommen. Doch auch andere Dinge können für eine Hufrehe ausschlaggebend sein.

Symptome für diese Krankheit sind ein kühlerer Huf oder bereits vorhandener Entzündung ein wärmerer Huf. Das Pferd geht kürzer und flacher und zeigt beim Berühren der Hufe eine höhere Schmerzempfindlichkeit an. Auch eine Erhöhung der Puls- und Atemfrequenz sowie Fieber können Anzeichen für eine Hufrehe sein.

Hat man eines dieser Anzeichen entdeckt, sollten sofort der Tierarzt gerufen und die befallenen Hufe gekühlt werden. Zudem ist eine Futterumstellung notwendig. Heu und Stroh sollten jetzt die Hauptnahrungsmittel sein. Bei der Behandlung der Rehe stehen zudem Durchblutungsförderung und Schmerztherapie im Vordergrund.

 
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