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Der Westernsattel, ein Komfort für Pferd und Reiter. Einst als Arbeitssattel für 12 bis 18 Stunden Arbeit auf dem Pferd genutzt, ist er trotz höherem Gewicht, durch seine große Auflagefläche angenehmer für das Tier.
Die Gurtung, nach Methodik des Flaschenzugs ist einfach zu handhaben. Die Vorurteile man könnte in einem Westernsattel nicht leicht traben oder keine Dressur reiten sind unbegründet. Nachteilig zu sehen ist das Gewicht des Sattels, das sich jedoch nur beim Auflegen auf das Pferd bemerkbar macht. Auch der Preis ist etwas höher, was sich jeweils in der Verarbeitung und Stabilität widerspiegelt. Man hat einen sicheren Sitz , schon durch den breiten Bügel in dem der Fuß einen festen Halt findet. Für Anfänger hilfreich ist auch das Horn vorne am Sattel, das auch mal als Haltegriff dienen kann. Die Sitzlänge ist ausschlaggebend für einen korrekten Sitz im Sattel. Deshalb sollte diese nach der Körpergröße des Reiters gewählt werden. In der Westernreitweise gibt es die verschiedensten Satteltypen die sich für spezielle Einsatzbereiche eignen. Der Reiningsattel ist hervorragend geeignet um Pferde auszubilden und mit ihnen zu arbeiten. Durch sein niedriges Horn ermöglicht er problemlos die Zügelführung. Beim Cutting darf der Reiter sich nur am Horn festhalten und dem Pferd keine Hilfe geben. Hierfür ist ein Cuttingsattel super geeignet. Das Arbeiten mit dem Lasso ermöglicht am besten der Ropingsattel, da sein Horn recht stabil ist. Enge, schnelle Volten reitet man am leichtesten mit einem Barrel Racer Sattel. Durch das niedrige Gewicht und seine Kürze, wird das Pferd an den Flanken nicht behindert. Für längere Ausritte eignet sich der Old Timer Sattel.
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